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Entwicklung der sozialen Beziehungen

Inhaltsverzeichnis

Soziales Lernen

Das soziale Lernen ist eine besondere Form des Lernens und soll an unserer Schule gefördert und entwickelt werden. Anregungen zum sozialen Lernen in der Schule können auf allen Ebenen, in allen Jahrgangsstufen, im und durch Unterricht, neben und außerhalb des Unterrichts gegeben werden.

Schüler brauchen Raum, um soziale Kompetenzen, die Übernahme persönlicher Verantwortung und demokratische Umgangsformen systematisch zu erlernen, einzuüben und auszuprobieren. Wir wollen unseren Schülern dabei helfen, zunehmend selbständiger mit problematischen Situationen umzugehen und Verantwortung zu übernehmen, um positive Erfahrungen in der Gemeinschaft zu sammeln. Dabei werden folgende Punkte besonders beachtet:

  • die Stärkung des Selbstbewusstseins
  • die Förderung einer Streitkultur
  • die Entwicklung von Einfühlungsvermögen
  • die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen (Teamfähigkeit)
  • die Übernahme von Verantwortung für sich und andere
  • das Trainieren von Gesprächs- und Kommunikationstechniken

Das soziale Lernen beinhaltet zwei wesentliche Ebenen, die durch eine Vielzahl von Angeboten zur Förderung der sozialen Kompetenzen beitragen.

zu 1. Präventionsprogramme

  • Streitschlichterausbildung: Hier erlernen die zukünftigen Schlichter Streitgespräche zu analysieren und selbst zu schlichten.
  • Suchtprävention: Umsetzung des Konzepts „Gesunde Schule“, Aufklärung über Gefahren und Risiken des Missbrauchs von Suchtmitteln
  • Schulsanitätsdienst: Interessierte Schüler werden geschult und erwerben eine Qualifikation zum Ersthelfer und im Katastrophenschutz. Sie unterstützen die Erstversorgung von Schülern im Bedarfsfall.
  • Schülerbusassistenten: Die Schüler sorgen für einen reibungslosen und rücksichtsvollen Ablauf des Schülertransportes. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den jüngeren Schülern.
  • Life- Skills- Erwachsen werden: Dieses anerkannte Präventionsprogramm von Lions Quest dient der Stärkung der Persönlichkeit und der Entwicklung eines konstruktiven Sozialverhaltens mit dem Ziel, Konflikt- und Risikosituationen des Alltags zu begegnen und Lösungen zu finden.
  • Nachhilfe- und Förderangebote: Angebote (Sprechstunden) in den Hauptfächern und Förderung der Lesekompetenz.
  • Leitung eines Kurses im Ganztagsbereich: Zunehmende Integration von Schülern der 9./ 10. Klassen in die Gestaltung des Ganztagsschulbereiches.
  • Patenklassen: Die Schüler der 8. bis 10. Klassen unterstützen die Klassen 5 und 6 im Schulalltag und zu anderen Veranstaltungen. Sie lernen damit Verantwortung zu tragen für jüngere Mitschüler.

zu 2. Individuelle Förderung

Individuelle Förderung ist ein weiterer Schwerpunkt unserer schulischen Arbeit. Sie berücksichtigt sowohl unterschiedliche familiäre und soziale Hintergründe von Schülerinnen und Schülern als auch deren individuelle Lernvoraussetzungen und Förderbedürfnisse.

  • Gemeinsamer Unterricht:
  • In diesem Bereich erfolgt eine gezielte Verbindung von Diagnostik und Förderung über einen längeren Zeitraum. Die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs im Bereich emotionaler und sozialer Entwicklung sowie im Bereich Lernbehinderung ermöglicht eine gründlichere Ursachenforschung für Lern- und Verhaltensauffälligkeiten und gibt uns die Möglichkeit, bestehende Defizite rechtzeitig zu erkennen und umfangreiche Förderangebote an der Schule und innerhalb der Klasse anzubieten.
  • Diagnostik und Förderung im gemeinsamen Unterricht erfolgt durch einen ausgebildeten Sonderpädagogen.
  • Förderkonzept- individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers:
  • Ziel: Die Entwicklung und Förderung der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung des Schülers

Bausteine:

  • 1. Selbsteinschätzung des Schülers: Jeder Schüler legt ein Lerntagebuch an, in dem regelmäßig eine Einschätzung nach vorgegebenen Kriterien vom Schüler selbst geschrieben wird. Das kann in Klassenstunden oder zu Hause erfolgen.
  • 2. Lehrer–Schüler-Gespräch: Es erfolgt eine Auswertung der Selbsteinschätzung. Gemeinsam werden Ziele bestimmt, Maßnahmen und Festlegungen getroffen sowie Termine zur Kontrolle vereinbart. Der Schüler wird von uns begleitet, muss aber lernen, eigenverantwortlich sein Ziel zu erreichen.
  • 3. Vereinbarungen: Diese können mit dem Schüler oder mit den Eltern getroffen werden.